01.01.2024
2 Minuten
Energetische Sanierung: Staatliche Förderprogramme im Überblick
Die energetische Sanierung von Gebäuden ist ein Schlüssel zur Erhöhung der Energieeffizienz und zur Reduzierung von CO₂-Emissionen. Um Eigentümer bei diesen oft kostenintensiven Vorhaben zu unterstützen, bietet der Staat eine Vielzahl an Förderprogrammen. Diese erleichtern die Finanzierung, machen nachhaltige Modernisierungen attraktiver und tragen zur Energiewende bei.
1. KfW-Förderprogramme für Sanierungen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet attraktive Förderprodukte für energetische Sanierungen. Dazu zählen zinsgünstige Kredite und direkte Zuschüsse.
Effizienzhaus-Standards: Je besser der Effizienzhaus-Standard (z. B. Effizienzhaus 55 oder 40), desto höher fällt die Förderung aus. Ein niedrigerer Wert steht für einen geringeren Energieverbrauch.
Erneuerbare Energien: Werden im Rahmen der Sanierung Anlagen wie Wärmepumpen oder Solarthermie installiert, die mindestens 65 % des Energiebedarfs decken, erhöhen sich die Fördersummen.
➡ Tipp: Nutzen Sie die KfW-Online-Tools, um den energetischen Zustand Ihres Gebäudes zu analysieren und mögliche Maßnahmen zu kalkulieren.
2. BAFA-Förderung für Einzelmaßnahmen
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) unterstützt gezielte Maßnahmen zur Energieeffizienzsteigerung:
Heizungstausch: Einbau von Wärmepumpen, Biomasseheizungen oder Solarthermieanlagen.
Hydraulischer Abgleich: Optimierung bestehender Heizungsanlagen.
Gebäudehülle: Dämmung von Dach, Wänden und Geschossdecken sowie Austausch von Fenstern und Türen.
Die Förderung erfolgt in Form von Zuschüssen. Die genaue Höhe hängt von der Maßnahme und den spezifischen Bedingungen ab.
3. Steuerliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen
Für selbstgenutzte Immobilien können Sanierungskosten steuerlich geltend gemacht werden:
Absetzbarkeit: Bis zu 20 % der Kosten, maximal 40.000 Euro, können über drei Jahre von der Steuerschuld abgezogen werden.
Kombination mit Förderprogrammen: Steuerliche Förderung und Zuschüsse dürfen nicht für dieselbe Maßnahme genutzt werden, können jedoch für unterschiedliche Projekte kombiniert werden.
➡ Hinweis: Lassen Sie sich frühzeitig beraten, um die besten Förderstrategien für Ihre Sanierungsmaßnahmen zu entwickeln.
4. Finanzierungshilfen und Sanierungskredite
Neben den staatlichen Förderprogrammen bieten viele Banken spezielle Sanierungskredite mit günstigen Konditionen an. Ein individueller Sanierungsfahrplan (iSFP), erstellt von einem Energieberater, dient als wertvolle Grundlage für die Planung und sichert zusätzliche Förderungen.
➡ Unser Angebot: Die Bauhow-Energieberatung hilft Ihnen, die optimale Finanzierungsstrategie zu entwickeln und alle relevanten Fördermittel zu nutzen.
5. Förderung erneuerbarer Energien
Die Integration erneuerbarer Energien in die Gebäudetechnik wird besonders gefördert. Beispiele:
Photovoltaik: Zuschüsse oder Kredite für die Stromerzeugung durch Solarmodule.
Solarthermie: Unterstützung bei der Nutzung von Solarenergie zur Warmwasserbereitung.
Biomasse: Förderprogramme für Pellet- oder Hackschnitzelheizungen.
Diese Maßnahmen senken den Energieverbrauch und tragen aktiv zum Klimaschutz bei.
6. Spezifische Förderungen für Altbauten
Altbauten stellen besondere Herausforderungen dar, insbesondere im Hinblick auf Denkmalschutz oder bauliche Gegebenheiten. Deshalb gibt es spezielle Programme, die energetische Verbesserungen in Altbauten fördern. Dazu zählen Maßnahmen wie:
Innendämmung: Für denkmalgeschützte Fassaden.
Fenstersanierung: Energetische Verbesserungen unter Erhalt historischer Fenster.
Heizungserneuerung: Integration moderner Heizsysteme bei Beachtung baulicher Einschränkungen.
7. Förderrechner und Planungshilfen
Verschiedene Online-Tools, wie der KfW-Sanierungsrechner, bieten schnelle Einblicke in Fördermöglichkeiten. Durch wenige Eingaben können Eigentümer die potenziellen Kosten und Einsparungen verschiedener Maßnahmen kalkulieren.
Fazit
Die Nutzung staatlicher Förderprogramme ist ein entscheidender Schritt, um energetische Sanierungen zu finanzieren und nachhaltige Modernisierungen umzusetzen. Von KfW- und BAFA-Förderungen bis hin zu steuerlichen Vorteilen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Eine sorgfältige Planung und individuelle Beratung sind jedoch essenziell, um das volle Potenzial dieser Programme auszuschöpfen.
➡ Ihr nächster Schritt: Lassen Sie sich von der Bauhow-Energieberatung umfassend beraten, um die passenden Fördermittel für Ihr Sanierungsprojekt zu identifizieren und eine maßgeschneiderte Sanierungsstrategie zu entwickeln.